Motorradreise
  17. Reisebericht
 
17. Reisebericht erstellt  07.08.09

Kanada

USA



So die letzte Etappe der Panamerikana erfolgt. Ab nach Alaska.  

Man stelle sich mal vor von Calgary Kanada nach Prudhoe Bay im Norden von Alaska; entspricht nun etwa der Strecke von sueden Spaniens ueber Frankreich, Belgien, Holland, Daenmark, Schweden, Norwegen, zum Nord-Kap und ueber Finnland, die Baltischen Staaten, Polen, Slovakei, Ungarn, Rumaenen, Bulgarien bis nach Griechenland.
Das ist nun etwa die Strecke die mich erwartet. Uf
(wenigsten nur einmal Grenze Kanada nach USA Alaska).

Nun der Reihe nach:

Helen bleibt bei Dixsons und bewacht das Homely.
Die neuen Of-Road Reifen sind montiert und der Spass kann beginnen.
Hoch nach Nordwesten durch die Nationalparks von Kanada mit den bekannten Skigebiete wie zb Jasper.
Kanada hat unglaublich viele Seen und Gletscher somit grosse Wasserreserven. Einige Fluesse schlaengeln sich durch das ganze Land um dann im Osten in den Atlantik zu fliessen.  
 
 
Das Wetter haelt sich gut und die Temperaturen schwanken so zwischen 22und 32°C super. Nach etwa 3000 km habe ich dann die Grenze zu Alaska erreicht. 

  
 
 

Da ist echt viel Natur und somit war es auch nicht erstaunlich als ich dann ploetzlich einen black Baer vor mir auf der Strasse sichtete. Etwas erschrocken, kein Foto, bin ja nicht geschuetzt wie die Autofahrer, bin ich mit dem wissen, das die Baeren in einem spurt bis 50km/h zuruecklegen mit 51km/h weitergefahren, er watschelte einfach auf der Gegenfahrbahn gemuehtlich weiter. 
                        
Am naechsten Tag habe ich dann von weitem ein Foto geschossen, bevor er im Busch das Weite suchte. 

                        
                         hier sieht man das kleine schwarze hinten links etwas besser.
                         Abstand sollte genuegend sein.

                        
Etwas spaeter sah ich dann ein Exemplar das sicher gegen einen Lastwagen verloren hat. 
                                      


Die Erfahrungen haben mich dann fest ueberzeugt nicht einfach irgendwo im Busch zu Zelten, also ins Motel oder auf einen Zeltplatz mit Baerensicheren Boxen fruer Food und Abfall.

 

Uebrigens Mosquitos hat es viele und sie sind auch etwas groesser als bei uns.
                              

In weiteren zwei Tagen habe ich dann Fairbanks erreicht und auf dem Weg noch Richard aus Australien getroffen. Gemeinsam fahren wir auf das UAF (Universitaet of Alaska Fairbanks) Gelaende.
Der Direktor (auch BMW Fahrer) begruesste uns herzlichst und gibt uns noch nuetzliche Tipps fuer die Weiterfahrt nach Norden.

Die UAF vermietet fuer 36USD Zimmer an Reisesende und ich hatte mal wieder ein paar Erinnerungen an die Studienzeit in Winterthur. Jedenfalls schneller Internetanschluss und ein gutes Bett.
 
Bevor es aber losgeht noch Oel wechseln bei der Suzucki von Richard
und ich schaute bei beim lockelen BMW Haendler vorbei,
denn meine Frondlampe war mal wieder defekt, uebrigens hat sich das so alle 12'000km wiederholt. Richard's Hompage

Unter einem BMW Haendler stellt man sich etwas anderes vor! Denn schliesslich ist er im Internet aufgefuert. unter (Treil's End BMW)
Er gab mit zu verstehen, das er nun 40 Jahre lang die Vertretung hatte und nun alles abgibt.
Die neuen BMW's seien so oder so nicht mehr so gut.....
Habe meine Frontlampe H7 dann bei Autozubehoerlieferant gefunden.

  
Richard und ich beschossen die 850m bis nach Deadhorse und wieder zurueck in drei Tagen zurueck zu legen. Somit ging es zuerst einmal bis nach Coldfood dort schlugen wir dann unsere Zelte auf.
                                                                   
                   

Ein Vortrag in Visitorcenter brachte uns das Leben der Polarbaeren etwas naeher.
Dieses Foto habe ich natuerlich nicht selber gemacht, denn sonst waere es sicher
nicht hier auf der Homepage und ich eine feine Mahlzeit.
Falls du etwas naeheres ueber die Polarbaeren wissen willst wie zb. das sie keinen Winterschlaf machen usw. siehe doch

Der Polar oder auch Eisbär genannt   

                                  

Am andern Tag ging es dann die 420km Schotter hoch nach Deadhorse (Prudhoe Bay).
Von Fairbanks weg hatten wir viel Smok in der Luft, denn seit Wochen wueten etwa 30 Buschbraende in der Gegend.
 

Legten einige Stops ein so wie zb. beim Arctic Circle das ist der Punkt wo es 24h Tag oder Nacht sein kann je nachdem ob es Sommer oder Winter ist. Siehe mehr unter:

Polarkries

 

Weiter der guten Strasse nach, Schotter aber in einem guten zustand nicht vergleichbar mit Patagonien am andern Ende der Panamerikana. und der bekannten Ruta 40.
 
 

Etwas muehsamer die Baustellen.
 

Achtung Steinhagel von Brumi...............
 

                      Da trotzt doch einiges der grossen Kaelte und nutzt die Gunst der Sonnestrahlen.
                     

Uebrigens ist in Deadhorse bei der ersten Pumpstation der Pipeline ist auch die Strasse fertig und somit mein Ziel das Ende der Panamerikana erreicht. 
                                          

Dieses Foto stammt auch aus Deadhorse, denn wo auf der Welt sollten die Satelittenspiegel so fest nach Süden,  ja fast in den Beden gerichtet sein!      
                                               

Sonnenuntergang ist zur Zeit 01:30 und Aufgang 03:15 somit bleibt nicht viel Zeit zum schlafen.
 
Die Pipeline geht runter nach Valdes ans Meer und das sind gerade mal 1300km. 
 
                 
Hoch oben in Alaska hat jede Verankerung ein Kuehlsystem um im Sommer den Boden zu kuehlen damit der Permafrost aufrecht erhalten werden kann.
Das transportierte Oel hat eine Temperatur von ca. 45°C und um die ganze Pipeline zu fuellen brauchte es 9 Millionen Barrel Oel oder ca. (1'600'000'000 Litter)

mehr unter Trans Alaska Pipline

Es ist doch immer wieder lustig, was man da auf der Strasse nicht alles antrifft................
Ein Schweizer 2DM Militaerlastwagen mit  AG Kennzeichen. Die zwei sind natürlich etwas langsamer und durstiger unterwegs.
 
Muede aber gluecklich erreichten wir dann um 19:00h wieder Coldfood und legten uns dann ins Zelt. Das aufstehen bei minus 3°C war dann nicht so einfach dafuer aber schnell.
Die Sonnenstrahlen liess die Temperatur schnell auf 8°C hochschnellen.
Unsere gedanken waren jedoch immer noch bei den zurueckgespulten km 
der schoenen Landschaft und den Tieren.
(Caribou aus der falilie der Deer's fuer uns der Elch aus Alaska).
 
  

Unten in Fairbanks wieder auf der UAF waren es dann schon angenehme 26°C. 

                                      
Der Besuch der peeoniers Museums und somit die Geschichte Alaskas etwas naeher machte ich mich auf den Weg nach Anchorage und dann zurueck nach Calgary.
  Etwas ungewoehnliches: Fast alle Autos haben vorne einen Stecker fuer 110V Stromanschluss, denn im Winter waere das Starten des Motors ohne diese Hilfe nicht moeglich. grrrrrrrrrrrrrrrrrr

Nun stimmt es wieder ... ab in den sueder der Sonne hinterher.

http://motorradreise.de.tl/         18-.--Reisebericht.htm

Bis bald Simon
 
   
 
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