Motorradreise
  15. Reisebericht
 

15. Reisebericht erstellt 15.06.09

   Mexiko

So nun in Mexiko und das heisst auch automatisch in Nordamerika, natürlich noch nicht in Alaska, da fehlen noch ein paar 1000 km.

                 

Aber vorher treffe ich ja mein Schatz wieder, meine Eltern, Stefan und Sereena, denn von Los Angeles geht es gemeinsam Richtung Norden.
Aber nun zu Mexiko, bin ja noch ganz im Südosten. Das Leben hat sich schlagartig geändert, breite Strassen, man könnte meinen man sei in Amerika, einfach alles anders die Leute und die ganze Infrastruktur, viele schöne Autos usw.
Die erste Zwischenstation auf meiner Mexikoreise ist Majahuai am zweitgrössten Riff der Erde.
 
Die ganze Gegend ca.50km wurde vor 2 Jahren von einem Hurrikan weggepustet, ein Österreicher hat mir die Geschichte ausführlich geschildert, es sei einfach alles weg gewesen, nur noch ein paar Grundmauern seiner Anlage hätten der Naturgewalt standgehalten. Personen seinen keine umgekommen, denn fast alle hatten die Gegend vor dem Sturm verlassen.
Eigentlich erstaunlich wie viel schon wieder aufgebaut wurde die wie wild durcheinander liegenden Bäume sei vor der Katastrophe mal ein Grüner Wald gewesen.
Für alle die sich hier niederlassen möchten der m2 Preis sei so um die ca. 100 US $.
 
Playa del Carmen etwa 60km südlich von Cancun ist der zur Zeit beliebteste Ferienort mit Sand Strand and ………
 
Schweinegrippe ….. die Polizei macht das Einzig richtige …. Eine Strassensperre und der Polizist hatte nicht eine kleine schluklige Radarpistole in der Hand (das dachte ich zuerst) sondern das kleine Ding konnte die Wärme erfassen und somit wurde jeder erfasst und mit 35,7°C durfte ich natürlich passieren.
Habe dann eine Nacht in Cancun eingelegt, ca. 20km Strand mit vielen schönen, grossen, pompösen und teuren Hotels.

 
 
 
 

Da lachte mich doch das „Holliday Inn“ an und ich sagte mir fragen kann man ja mal. 



An der Rezeption war ein Preis von 245 US $ zu entnehmen. Ich habe dann mal in Spanisch nach Rabatt gefragt und er gab mir dann zu verstehen, dass sie zur Zeit ein spezial Angebot hätten. Ca. 80 US $ die Nacht und alles Inklusive. Ich habe dann um den Arm ein grünes Band gekriegt und somit war wirklich alles inklusive Drinks, Nachtessen mit Wein und wieder Drinks und Morgenessen. Wird wohl nichts mit abnehmen zur Zeit ?!? Die Touristen fehlen schon, die Schlagzeilen mit der Drogenmafia und nun die Schweinegrippe macht wahrscheinlich manchem Unternehmer zusätzlich sorgen.

 
Chichén Itza ist bekannt durch seine Maya Pyramiden und zählt zu den neuen 7 Weltwundern.
Hier ein paar Bilder echt eindrücklich und ein Eintritt von 12 US $ auch OK. Auch keine Zweiklassen Gesellschaft mehr, alle zahlen gleich viel, das war in Süd- und Zentralamerika oft anders.
 
 
Ab in die Berge nach San Cristobal 
  

wieder einmal Passstrassen und mit den nun 17°C auch viel kühler, am Nachmittag waren es ja mal sogar 41°C definitiv zu warm auf dem Brumdarum. An traumhaften Seen und Wasserfällen (Salto Aqua Azul) vorbei um schliesslich wieder am Golf von Mexiko zu landen. 

 

 
Hoch nach Xalapa zu Martin Fischer und seiner Familie. Unter der Woche lebt er da oben wo seine Kinder eine privat Schule besuchen. Zusammen ging’s dann an den Strand zu seiner Hotel-Ferienanlage www.cocoloco.com schau doch mal rein. 

Da ist nun auch ein Video zu bestaunen, dann siehst du dann den schönen Strand und alles Andere.
Die fahrt von Xalapa dauerte 4 Stunden, obschon es Luftlinenmässig nur 87km sind, aber mit dem Motorrad ein unvergesslicher Moment, wenn es dann plötzlich auf über 2000m ansteigt und aussieht wie in der Schweiz. 
An der Costa Esmeralda liess ich es mir mal wieder gut gehen und erholte mich von den Strapazen. Ha ha ha. 
Übrigens es lässt sich auch Mangos mit dem Motorrad transportieren.15kg für umgerechnet Fr. 5.00


 
 
 

Ein paar Tage später ging’s zurück nach Xalapa Martin abladen und weiter nach Puebla zu Pablo, du siehst ich bin nicht immer alleine.
Wir haben dann noch diverses am Motorrad erledigt um die weitern 4’00km bis LA USA unter die Räder zu nehmen. 
 Und der erste Stop an der Schiene nach 32'000km.
Pablo hat mich dann noch etwa 120km aus der 2 Millionen Metropole begleitet und über Schleichwege mir einer sagenhaften Aussicht auf die Schneeberge von Mexiko City ermöglicht..
  
             
Was vom schönsten und eindrücklichsten auf den ganzen Reise sind die heissen Quellen von Santuario.
 
Zuerst eine zufahrt hoch und runter so eine Strasse vom ………. Schotter pur, Strasse im Bau.
Ich weiss nicht, wenn Pablo mir nicht eingetrichtert hätte ich müsse unbedingt da hinfahren, ob ich dann nicht entschieden hatte umzukehren und die Quellen mir entgingen mit dem Gedanken….. habe doch schon heisse Quellen gesehen.
Also da stehst du vor eine Höhle mit ca. 25m Durchmesser, in der Mitte des Raums fällt aus der Decke ein Wasserfall mit x m3 Wasser und weit über 40°C. Weiter geht es mit einer Taschenlampe bewaffnet unter einem kleinen Wasserfall durch in ein Höhlengang mit einem weiteren grossen Raum mit div. Wasserfällen aus den Wänden und der Decke. Im Giebel kann man noch einige Fledermäuse ausmachen.
Ausserhalb dieser Höhle etwas höher oben ist ein Tunnel mit div. kl. Becken, da ist die Wassertemperatur auch etliche Grad wärmer, einfach traumhaft.
Nun folgt bald der Kupfer Canyon und gemäss diversen Aussagen, könne man den Grand Canyon gleich ein paar Mal reinstellen.
                              
      
Vorher besuchte ich noch S. Miguel de Allende mit den schönen Kirchen ein Ort von vielen Touristen.
Wie immer alles gut wie möglich abgeschlossen, GPS und allgemeine Technik in die Aluboxen, das Seil, welches mich schon von der Schweiz bis nach Australien begleitet hat rausgenommen, Jacke durch Ärmel und Helm und Tasche mit einschlaufen und abschliessen.
Die orangene Tasche lässt sich einfach nicht sinnvoll mit abschliessen und wahrscheinlich hat mir jemand zugesehen. Denn als ich zurückkam war das orangene Ding mit Zelt drin weg.
Wie gesagt ist die Stadt halt zu touristisch, denn da hat es auch die Langfinger, denn nur da lohnt es sich. Grrrrrrrrrr. Da hat auch der Polizist in der Nähe nichts genützt.
   
Wo beginnt der Copper Canyon und wo endet er? Jedenfalls ist er sehr lang schätze es waren 2 Tage Fahrt vom schönsten mit 1000 Kurven und 200km Schotterstrasse.  
                            
Einmal ging’s runter nach Batopilas uf von 2400müM auf 450m runter, Sackgasse und wieder zurück. Die Temperaturen bewegten sich wieder von 17°C bis hoch zu 34°C.
 
   
             

       
Noch einmal Übernachten und dann geht es an die Grenze zur USA, werde in Tucson bei „Iron Horse Motorcycles“ mein Brumdarum generalüberholen und neue Reifen montieren, habe es doch wieder gut eingeplant mit dem Hinterreifen von Panama bis hierher zu kommen.

Mann war das eine Fahrt über Stock und Stein raus aus dem Copper Canyon. 
hier noch ein paar Bilder.
   
                    
Endlich keine "Tope" mehr, denn es waren tausende von der Grenze in Belize bis hier nach Nogales Grenzstadt in Arizona USA.
             
 

Nun werden die Berichte wieder etwas blumiger, denn Helen wird ja wie gesagt ab der USA wieder mit von der Partie sein.

Gruss Simon

www.motorradreise.de.tl/    16-.--Reisebericht.htm
 
   
 
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