Motorradreise
  16. Reisebericht
 
16. Reisebericht

USA

Kanada

                                   

Nach Tuscon Arizona zu Iron Horse Motorcycles, da gibt es doch einiges zu tun. Die BMW Werkstatt war sehr gepflegt und sauber es sah fast wie bei GG Walti aus.
Alles repariert, neue Gewinde eingedreht usw. Nach einem Tag Arbeit sah das Brumdarum doch schon etwas gesünder aus.

                 
Gut geplant der Hinterreifen von Panama City hat nun seinen Zweck erfüllt.
Habe dann noch ein zusätzliches Werkzeugrohr montiert (selber hergestellt)
 
Nun aber nach Los Angeles dh. durch die Wüste Arizonas und an der Mexikanischen Grenze entlang durch die Berge westlich von Salt Lake City und als dann die 4-8 spurigen HYW begannen, kam das Ziel LA auch näher.
Nun Juppi Helen am Flughafen abholen. Das Wiedersehen wurde natürlich bei einer leckeren Sushi celebriert..
                       
Zwei Tage später kamen meine Eltern und Stef mit Sereena auch noch dazu. 
                   
Zunächst erkundigten wir dann die Stadt und die wunderbaren Strände von Santa Monica, Venice Beach, Longbeach etc. Der feine Seefood brachte aber doch die Einen und Andern zum Nachdenken...... wie geht blos dieses Ding auf? 
   
Bei den Hollywood Studios wurden wir in die spannende Filmwelt eingeführt und liessen uns von den Tricks und Tracks verzaubern.
 
                           Seppi nicht in den Fussstapfen, sondern im Häneabdruck von Sean Connery !

Natürlich musste ich nicht mit dem Motorrad „schüttel“, denn Stef hatte einen grossen Dodge 6-Plätzer gemietet und somit waren wir mobil.
 
Das Abenteuer kann beginnen. Nachdem wir unser Motorhome, kurz Homely genannt übernommen haben ging die Reise los ins Landesinnere. 

   
                            
Das Brumdarum wird nun hinten auf einem Anhänger nachgezogen, sie hat ja auch eine Pause verdient nach 34'000 km.
Was ist das schon ein Anhänger für ein Motorrad, da gibt es doch noch ganz andere Sachen.                

 oder die einfach Gemütlichen, die es sich auf dem RV Park so richtig schön eingerichtet haben.
 Ein Kanadier ist da schon etwas bescheidner.

Helen übernimmt nun wieder die Reiseberichte und somit wird wieder in die Gegenwart gewechselt.
  Nun wird beraten was es zum Abendessen gibt?
Vieleicht einfach nur genug Korn!
   Wir genossen wir es auf dem Markt frisches Gemüse einzukaufen und im Hoemely zu kochen.

           
Das sieht man hier auf den Fotos nicht so gut ..... Steff und ich sind am Biertrinken und die Mädels am Homely putzen!
            
 
 Jedenfalls sah das Ergebniss immer faszinierend aus und war super lecker...
 
                               
 
Das Homely turkelt fast tadellos durch die Gegend, was kann da schon

schief gehen bei dieser Besetzung!

Wir nähern uns dem grandiosen Grand Canyon und sind beeindruckt.

Statt bergaufwärts geht’s zur ersten Wanderung den Berg herunter. Bei glühender Hitze nehmen wir den Abstieg in den Canyon in Angriff.
    
Leider (oder zum Glück wie es sich später erweist) geben meine Trekkingschuhe nach bereits 1 ½ Stunden den Geist auf, die Sohle löst sich und somit bin ich gezwungen, umzukehren. Hildegard begleitet mich auf dem Weg zurück. Die anderen Vier steigen weiter ab zum Colorado River. Unten angekommen, in bester Verfassung, entschliessen sich die vier ‚Verrückten’ den Aufstieg noch am selben Tag zu bewältigen. Durch erst brütende Hitze, dann stockdunkle Nacht erreichen sie das Ziel um Mitternacht müde und erschöpft aber glücklich oben angekommen zu sein. Die angespannten Muskeln werden gelockert, Sepp fällt gleich in Tiefschlaf. Wie wird wohl der nächste Tag aussehen.
  
In erstaunlich guter Verfassung planen die Männer am nächsten Morgen die Weiterreise. Bloss Sereena hat mit einem ernsthaft schmerzenden Muskelspan zu kämpfen. Bald erreichen wir den Bryce- danach den ebenso sehenswerten Zion-Canyon. Einwenig confortabler durchqueren wir diese beiden Canyons, sie sind naemlich mit dem Fahrzeug befahrbar. Fuesse sei dank.
 
                                                
  
Ein Oldtimertreffen ist doch immer was schönes.
                  
                                             
 
Las Vegas war ein Erlebnis sondergleichen. Inmitten der grossen trockenen und heissen Wueste baut sich eine Riesenstadt vor unseren Augen auf, ein unbeschreibliches Bild. Die unzaehligen Casinos tuermen vor uns auf und wir bestaunen jene mit offenen Maeulern. It’s crazy!
Wir beziehen unsere schoenen Zimmer im Stratosphere Tower Hotel, welches an den Wochenenden fast das 10-fache kostet als an den Werktagen.
 
Beim Spielen versagt uns leider das Glueck, ob wir wohl auf die falschen Zahlen gesetzt haben? Oder einfach die Greenhorns der Spielcasinos sind?
     


 

Jedenfalls lassen wir uns im „Cirque de Soleil“ verzaubern.
Tagsueber ist es schlichtweg zu heiss fuer irgendwelche Aktivitaeten. So verweilen wir uns am Swimmingpool des Hotels und schauen den Verrueckten zu, welche sich auf dem Top des Towers auf die schwindelerregenden Bahnen wagen. Nochmals: CRAZY!

Das Paris, New York, Rom, Venedig alles nachgebaut unglaublich faszinierend.
Das Bellagio wurde im Film  "Ocean's 11"  von George Clooney gezeigt, eine Bausumme von 2'000'000'000 US D hat es verschlungen.
 
 
 
Bald darauf verlassen uns Stef und Sereena, sie wollen im Schnellzugtempo durchs Death Valley nach Redding oberhalb San Francisco duesen, um Sereenas Mutter und Schwester zu besuchen.
An dieser Stelle moechten wir uns ganz herzlich fuer die tolle Reisebegleitung dieser zwei kundigen Pfadfindern bedanken. Wir haben eure Gesellschaft ganz riesig genossen und sind schon einwenig traurig, dass eure Ferien bald zu Ende sind.
                                                    
Fuer uns geht die Reise etwas gemuetlicher weiter. Wir entschliessen uns daher, nicht bei bruehender Mittagshitze durch das schauderliche Death Valley zu fahren. So steuern wir einen fast leeren R.V. Campground an und verweilen uns ausser Waschen und Kochen mit Kartenspiel und Wuerfeln.
Fruehmorgens geht’s dann los durch das Tal des Todes, wo laut Stef und Sereena tagsueber das Thermometer auf ueber 45Grad steigt.
 

Ein Abstecher zum Sequoia Natinalpark mit den grössten (dicksten) Bäumen der Erde.
über 3'000 jahre alt und einfach dicke siehe selber.
 
                                             
Bald erreichen wir San Francisco, wo uns vom Meer her frische Winde und eine kuehle Nacht erwartet. Dank dem GPS finden wir den RV Park geradewegs und erwarten die Ankunft von Stef und Sereena, sie beide kreuzen unseren Weg nochmals, Stef auf dem Weg zum Flughafen nach L.A. und Sereena wird noch einige Wochen in ihrer Heimatstadt arbeiten.
    

Nochmals opfert sie ein Wochenende, um uns alle Sehenswuerdigkeiten der traumhaften Stadt zu zeigen. Nebst Chinatown, der Lombardstreet und dem von Touristen ueberfuelltem Fishermans Warft gelangen wir zur unvergesslich schoenen Golden Gate Bridge.
   
Das bekannte Pir 39, mit den vielen Seelöwen denn dieses haben es vor Jahren in Beschlag genommen, somit wurde es für die Schifffahrt geschlossen und ist jetzt eine Touristenatraktion.
 
Im anliegenden Aquarium fanden Helen und ich noch den vermissten "NEMO" und diverse andere Mehresbewohner.
  
                                                 
Gemütlich schlendern wir durch den botanischen Garten mit den vielen Rosen und machen einen kurzen Abstecher zum japanischen Teehaus.
       
Wenn man "Mann" auf der Strasse lebt hat man schliesslich alles dabei (Hätten auf dem Motorrad keien Platz für soviele Sachen)
 

Auf dem RV trafen wir dann noch die Familie Heinzer aus der Schweiz mit Lea und Phil
den beiden nachwuchs Motorradfahrer.
      
Wir sehnen uns dann aber doch nach ein bisschen Waerme und tuckern weiter gen Norden, nachdem wir die Nacht ueber bei einer Fordgarage verbracht haben. Unser Homely braucht naemlich sechs neue Zündspulen mit Kerzen.
Nicht der frischen Kueste entlang, nein wieder durch Landesinnerezum Lake Taoh.
 
Durch das traumhafte huegelige Idoha, in Montana tauchen wir unsere Fuesse noch schnell in die heissen Quellen, fuehren uns gute Strassen direkt zum Grenzuebertritt nach Kanada.
 
                                             

Mein Gott, was erwartet uns denn hier fuer Wetter?! Ein starker Regen und Windboeen, wie noch selten gesehen, begleiten uns unerbitterlich. Trotzdem erreichen wir unser Ziel bei meiner irischen Familie, welche nach Calgary ausgewandert ist, just in time.
 
Fuer Hildegard, Seppi und Simon geht die Reise gleich am naechsten Tag weiter. Sie wollen ja noch das sehenswerte Vancouver erkunden, bevor die Beiden am Samstag von Seattle aus weiter nach Mexiko fliegen, um noch zwei Wochen Badeferien zu geniessen. Der Weg dorthin fuehrt ueber die Rocky Mountains, wo natuerlich im bekannten Skiressort Lake Louise campiert wird.
 
Ein Stop unterwegs beim Hexenhäuschen.
              
und bei den Indianern sowie den Farmen mit ihren leckeren Sachen.
              

Von Vancouver liessen wir und dann verzauben, die Stadt mit dem vilen Wasser.
 
Wie werden aber das Homely nicht gegen ein Boot umtauschen, mag es noch so gross und verlockend sein. Denn ich bin ja wie bekannt nicht seetauglich.
 

Der Abstecher ins Ozianium brachte die richtige Abkühlung und es war schön den Delphinen beim Arbeiten zuzusehen
            

Nun ab zurück nach Kanada etwa 1'200km in gut 3 Tagen ist das problemlos zu bewaltigen.

                             
Auch gegen den grössten Lastwagen der welt möchten wir unser Homely nicht tauschen, denn mit über 200l Benzin würde da eine Spritztour schon zur Kasse gehen.

 
 
Ich bleibe indessen hier in Calgary bei Marilyn und ihrer Familie, um beim bevorstehenden Hausumzug ein bisschen zur Hand zu gehen.
Stellt euch vor, ihr neues Zuhause kann wegen des starken Regens noch nicht ‚geliefert‘ werden, unglaublich nicht.

Und dann doch noch nach ein paar trocknen Tagen kam der grosse Tag!

Ist doch unglaublich wie da ein "Fertighaus" in einem Stück per Lastwagen gebracht wird und in einem Tag komplet geliefert und montiert ist.
 
 
und wie bringt man nun die 65'000kg auf den vorbereiteten Keller. Logo natürlich so!!!
 
Alles schon drinn Kücke Gas Kühlschrank Kochherd usw. Lampen Fenster einfach alles. da staunen sagar die kanadischen Renntiere "was ist dann da neues entstanden, das war doch gestern noch nicht hier"?
 
 




Ich sitze unterdessen am Computer, um den Reisebericht fertig zu stellen und bin dabei sehr erstaunt, wie schnell doch die letzten vier Wochen vergingen.
Es war eine unvergessliche schoene Zeit und wir haben es alle sehr genossen und werden uns noch lange am Erlebten erfreuen. Das Brummdarum wartet nun in der Garage auf Simon, denn das Ziel Alaska steht natuerlich nach wie vor auf seiner Traumreiseroute. damit man eine Vorstellung hat von Calagry nach Prudhoe Bay und zurück sind es sage und schreibe etwa 10'000km, also los bevor der Winter kommt.

www.motorradreise.de.tl/     17-.--Reisebericht.htm

Sunny regards,
Simon & Helen
 
 
   
 
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